Betrugsmaschen gegen Senioren und wie man sie durchschaut
Betrüger haben es auf Senioren abgesehen, weil sie oft höflich und vertrauensvoll sind und telefonisch gut erreichbar. Alle diese Maschen beruhen auf demselben: Sie sollen schnell handeln, unter dem Druck von Gefühlen. Sie zu kennen, ist schon ein Schutz.
Die häufigsten Betrugsmaschen
- Der falsche Bankberater: Er ruft wegen einer „verdächtigen Transaktion“ an und verlangt, einen Vorgang zu bestätigen oder einen per SMS erhaltenen Code zu nennen. Ihre Bank wird Sie nie am Telefon nach einem Code fragen.
- „Mama, ich habe eine neue Nummer“: Eine Nachricht gibt vor, von einem Kind oder Enkelkind zu stammen, das sein Telefon verloren hat, und verlangt dann dringend Geld.
- Das falsche Paket oder der falsche Bußgeldbescheid: Eine SMS verlangt über einen Link die Zahlung eines kleinen Betrags für eine Lieferung oder ein Bußgeld. Der Link stiehlt Ihre Bankdaten.
- Der falsche Computer-Support: Eine Nachricht behauptet, Ihr Gerät sei infiziert, und nennt eine Nummer, oder jemand bittet darum, Ihren Computer fernzusteuern.
- Aufdringliche Telefonwerbung: Renovierung, Energie, „garantierte“ Geldanlagen. Ein zu gutes und eiliges Angebot ist fast immer Betrug.
- Der falsche Mitarbeiter an der Haustür: Er gibt sich als Vertreter von Wasser, Gas oder Polizei aus. Ein echter Mitarbeiter akzeptiert immer, dass man vorher nachprüft.
Die richtigen Reflexe
- Niemals einen Code, den man per SMS erhalten hat, weitergeben, ebenso wenig Zugangsdaten oder die Kartennummer, an niemanden.
- Auflegen und selbst zurückrufen: unter der gewohnten Nummer (der Nummer der Bank von der Karte, der Nummer des Kindes aus dem Telefon).
- Nicht auf Links klicken, die per SMS oder Nachricht kommen: den gewohnten Weg über die App oder die Website gehen.
- Sich Zeit nehmen: Dringlichkeit ist die Waffe des Betrügers. Nichts wird innerhalb einer Minute entschieden.
- Mit einem Angehörigen darüber sprechen, bevor man irgendetwas bezahlt.
Wenn Sie hereingefallen sind
- Rufen Sie sofort Ihre Bank an, um Ihre Karte oder Ihr Konto sperren zu lassen.
- Ändern Sie die betroffenen Passwörter.
- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei und bewahren Sie die Nachrichten als Beweis auf.
- Melden Sie die betrügerischen Nachrichten und Anrufe den Behörden Ihres Landes: Viele Länder haben dafür eine eigene Meldestelle. Finden Sie noch heute heraus, welche das ist.
Opfer eines Betrugs zu werden, ist nichts Beschämendes: Diese Betrüger sind Profis. Darüber zu sprechen schützt auch andere.
FA6LIT macht es leicht!
FA6LIT macht aus einem Android-Handy ein einfaches Telefon: große, klare Karten, Sprachsteuerung und Nachrichten in großer Schrift, die laut vorgelesen werden. FA6LIT entdecken